Novembers Doom - The Novella Reservoir
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Date scrape: 2007-12-14 17:22:14
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Registration: Yes Description: Genre: Doom Metal / Death Metal
Label: The End Records
Spielzeit: 45:54
Band homepage: Novembers Doom
Tracklist:
Rain
The Novella Reservoir
Drown The Inland Mere >mp3
Twilight Innocence
The Voice Of Failure
They Were Left To Die
Dominate The Human Strain
Leaving This
Hasst ihr es nicht auch, wenn ihr ein sehnlich erwartetes Release bekommt, voller Erwartungen seid und dann wenn ihr euch das Album selbst anhört, man zwar nicht enttäuscht ist, aber irgendwie nicht weiß, was man denken soll? "The Novella Reservoir" ist eine dieser CDs.
Die Ohioaner von NOVEMBERS DOOM waren noch nie als stillstehende Band bekannt, seht euch alleine die Entwicklung zwischen dem puren Doom/Death ihres 1995er Debüts "Amid Its Hallowed Mirth" und dem letzten, kritiker-gepriesenen "The Pale Departure" an und ihr werdet mir zustimmen. Aber selbst die Ankündigung der Band in eine schnellere und aggressivere Richtung zu gehen, hat mich nicht darauf vorbereitet, was mir im Opener "Rain" entgegenschallt, dem ersten Song ihres brandneuen Albums "The Novella Reservoir".
Besagtes Debüt in meiner Sammlung habend, weiß ich, dass Paul Kuhr mit den Besten growlen kann, aber auch wenn es gut ist, so klingt "Rain" doch mehr nach anderen Death Metal-Bands da draußen als nach NOVEMBERS DOOM... Der folgende Titeltrack lockert das Ganze dann auf, mit einer doomigeren Stimmung und einer Kombination der tiefen Growls und glattem Klargesang und auch ein paar geilen Gitarren, es gibt also durchaus noch Verbindungen zur Vergangenheit. Eine Verbindung, die man aber anzuzweifeln beginnt, wenn einen "Drown The Inland Mere" niederwalzt, schwer, ziemlich schnell und wieder mit Kuhrs harschem Growl, war der Titeltrack nur die Ausnahme und wir haben es jetzt mit NOVEMBERS DEATH zu tun? Es gibt auch ein paar melodiöse Passagen (auch gesanglich(, aber sie heben eher die anderen, schwereren Parts hervor. Und dann kommt das exzellente "Twilight Innocence", komplett akustisch und mit sanften Vocals als krasser Kontrast, ich bin wirklich verwirrt!
Die alten NOVEMBERS DOOM kommen aber mit "They Were Left To Die" wieder in den Sinn, langsam und schwer, mit der typischen Doom-Stimmung und beiden Gesangsarbeiten, während die Gitarren von "Dominate The Human Strain" so heavy sind, wie sie nur sein können, aber auch wenn sie schwerer sind als was wir von den Amerikanern normalerweise gewohnt sind, so passen sie perfekt in den Song! Mir ist übrigens eine Band eingefallen, an die mich manche der schwereren Passagen erinnert: UNLEASHED! Ja, das schwere Riffing und die tiefe Death Metal-Stimme erinnert mich an die Schweden und Johnny Hedlund, damit stehe ich aber wahrscheinlich völlig alleine.
Wie bewertet man nun ein Album wie dieses? Nun, "The Novella Reservoir" ist definitiv nicht, was ich erwartet hatte, aber selbst seine sehr Death Metal-beeinflussten Songs klingen besser als viele der Bands, die es nur auf diesen Stil abgesehen haben und der Doom ist noch nicht aus dem Fenster, also Daumen nach oben, aber Vorsicht, wenn ihr die Band gerade erst mit dem Vorgänger entdeckt habt, es könnte ein überraschender Ritt werden!
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